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Auch ich wurde inkludiert!

Von Hannes Breuer5. Juli 2018 Keine Kommentare
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Auch ich wurde inkludiert!

Hannes Breuer arbeitet im AKTIV-Shop in Grein, er erzählt uns aus seinem Leben…

Mein Name ist Hannes Breuer und ich wohne in Perg im Mühlviertel von Oberösterreich.

Ich bin nun schon viele Jahre bei der Lebenshilfe in Grein. Dort komme ich im AKTIV-Shop zum Einsatz. Diese Arbeit gefällt mir besonders, weil ich dabei mit Menschen zusammen komme. Ich bin auch Haussprecher und stellvertretender Interessensvertreter. Dabei kann ich mich ebenso mit Menschen auseinandersetzen und helfen.

Gerade das Zusammenkommen mit Menschen und die Hilfe für Menschen ist mir ein besonderes Anliegen – in meiner Arbeit, aber auch in meiner Freizeit.

Von meinem Cousin wurde ich einmal zur Feuerwehr der Stadt Perg mitgenommen. Das Leben bei der Feuerwehr hat mich sehr begeistert. Aber auch die Verantwortlichen dort haben mich sehr interessiert. Diese waren es schließlich, die mich in die Gemeinschaft der Feuerwehr aufgenommen haben. Ich wurde Teil dieser Hilfseinrichtung. Natürlich muss ich regelmäßig Übungen besuchen und ich werde darüber hinaus immer wieder eingeladen, wenn es gilt im Zeughaus für Ordnung zu sorgen. Bei den Jahreshauptversammlungen bin ich ebenso Teil dieser Gemeinschaft. Zwischenzeitlich wurde ich schon zum „Hauptfeuerwehrmann“ ernannt und erhielt im Februar 2016 das Feuerwehr-Ehrenzeichen für meine 15-jährige verdienstvolle Betätigung auf dem Gebiet des Feuerwehrwesens verliehen.

Eine zweite Heimstätte in meiner Freizeit habe ich beim Sportverein ASKÖ in Perg gefunden. Auch dort komme ich mit vielen Menschen zusammen und kann meinen persönlichen Beitrag in diesem Verein leisten. So bin ich in diesem Club mit der Sportplatzbetreuung beschäftigt. Ich ziehe mit einem Partner die Linien auf der Rasenfläche und schaue auch darauf, dass unsere Fußballgäste immer eine saubere Tribüne vorfinden. Selbstverständlich bin ich auch beim alljährlichen großen Zeltfest dieses Vereines aktiv in der Ausschank mit dabei.

Es macht mir Spaß, dass ich überall so gut aufgenommen wurde – dass mich jeder grüßt und mit mir spricht. Ich wurde Teil zweier ehrenamtlicher Gemeinschaften an deren Geschehen ich Interesse habe und wo ich gerne mit dabei bin. Ich werde zu Besprechungen eingeladen und anschließend von meinen Kameraden auch nach Hause gebracht. Ich trage gerne die Uniform der Feuerwehr und das mir geschenkte Vereinsleiberl des Sportvereines.

Wenn ich diese Bekleidung trage zeige ich, dass ich dazu gehöre und das macht mich stolz.

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AutorHannes Breuer

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