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InklusionNewsPolitik und RechtUnterstützung

Paralympics – ein Zeichen setzen gegen Menschenrechtsverletzungen

Von Carina Pimpel 16. März 2022 Keine Kommentare
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Paralympics – ein Zeichen setzen gegen Menschenrechtsverletzungen


© GEPA pictures/ Mathias Mandl

Link: ÖPC geht mit 22 Aktiven bei Paralympics in Peking auf Medaillenjagd | Tiroler Tageszeitung Online – Nachrichten von jetzt! (tt.com)

Die Lebenshilfe Österreich gratuliert dem Paralympics Team Austria zu seinen sportlichen Erfolgen! Die XIII. Paralympischen Winterspiele, welche vom 4. bis 13. März in Peking stattfanden, gehen mit 5x Gold, 5x Silber und 3x Bronze für unsere herausragenden Athlet*innen zu Ende.

Veranstaltungen wie jene der paralympischen Spiele können ein Zeichen für Zusammenhalt der Nationen, Frieden und der Verwirklichung von Teilhabe setzen. Die Spiele 2022 im Gastgeberland China stehen aber leider nicht nur für athletische Erfolge, sondern für schwere Verletzungen der Menschen- und Freiheitsrechte sowie Einschränkungen bei Meinungs- und Pressefreiheit. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wurde im Vorfeld durch mehrere Menschenrechtsorganisationen aufgefordert, eine Überprüfung vorzunehmen.

Wir richten den Appell an China, Menschenrechtsverletzungen zu stoppen!

Folter und die fortgesetzten Repressalien Chinas in Tibet stellen schwerste Menschenrechtsverletzungen dar und müssen sofort beendet werden. Die kulturellen, sprachlichen und religiösen Rechte der tibetischen Bevölkerung sind zu respektieren. Peking: Olympische Spiele in Zeiten grausamer Verbrechen | Human Rights Watch (hrw.org)

Human Rights Watch legt in ihrem 53-seitigen Bericht „’Break Their Lineage, Break Their Roots‘: China’s Crimes against Humanity Targeting Uyghurs and Other Turkic Muslims“ drastische Menschenrechtsverletzungen an Uiguren dar. China: Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Xinjiang | Human Rights Watch (hrw.org)

Systematische Verbrechen gegen ethnische Minderheiten in Xinjiang, darunter massenhafte, willkürliche Inhaftierungen, Folter, Verschwindenlassen, Massenüberwachung, kulturelle und religiöse Auslöschung, Trennung von Familien, Zwangsrückführungen nach China, Zwangsarbeit sowie sexuelle Gewalt und Verletzungen der reproduktiven Rechte sind ebenso untragbar wie die gezielte Verfolgung von Journalist*innen und die Beschneidung von Presse- und Meinungsfreiheit sowie die Unterdrückung demokratischer Werte.

HRW – Human Rights Watch: “China: Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Xinjiang”, Document #2049890 – ecoi.net

Sport steht für die Verbindung des Gemeinsamen. Die Paralympischen Spiele setzen ein Zeichen der Sichtbarkeit!

 

AutorCarina Pimpel

Leitung Inklusionspolitik, Lebenshilfe Österreich

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