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Selbstbestimmt Wohnen – das fordert die Lebenshilfe

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Selbstbestimmt Wohnen – das fordert die Lebenshilfe

DR0A7086Ob Menschen mit Beeinträchtigung lieber in einem Wohnhaus, in betreutem Wohnen, bei Ihren Eltern, oder in einer eigenen Wohnung leben möchten, sollten diese selbst bestimmen können. Auch mit wem sie zusammenleben möchten zählt zu den wichtigsten Entscheidungen – auch diese sollte daher selbstbestimmt erfolgen. 

In den kommenden Jahren entwickeln die Lebenshilfen ihr Wohnangebot weiter. Um an den verschiedenen Punkten konkret ansetzten zu können, wurden dafür folgende Ziele formuliert:

  • De-Institutionalisierung im Bereich etablierter Dienstleister zu fördern, Wahlmöglichkeiten zwischen verschiedenen Wohnangeboten zu schaffen und maßgeschneiderte Dienstleistungen zu finanzieren,
  • einen nationalen Leitfaden und Rahmenrichtlinien zur De-Institutionalisierung und zum Aufbau und Evaluierung gemeindenaher Wohnstrukturen,
  • Menschen mit Beeinträchtigung auf allen Ebenen in die Sozialplanung einzubeziehen,
  • sozialräumliche Unterstützungsstrukturen aufzubauen und sozialraumbezogene Dienstleistungen zu fördern, lokale Beratungseinrichtungen für die Unterstützung im Sozialraum einzurichten,
  • die Förderungen des Europäischen Strukturfonds zur De-Institutionalisierung durch nationale Programme zu verstärken,
  • internationale Erfahrungen im Bereich des gemeindenahen Lebens und der De-Institutionalisierung auszuwerten und Begleitforschung zu diesem Thema einzurichten

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