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Lebenshilfe fordert Verbesserung der Gesundheitskompetenz und -förderung von Menschen mit intellektuellen Behinderungen

Von 18. September 2018 Keine Kommentare
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Lebenshilfe fordert Verbesserung der Gesundheitskompetenz und -förderung von Menschen mit intellektuellen Behinderungen

Von 18. September 2018 Keine Kommentare

Lebenshilfe-Fachtagung diskutierte barrierefreie Zugänge zum Gesundheitssystem mit ExpertInnen und Menschen mit intellektuellen Behinderungen

Alle Österreicherinnen und Österreicher haben das Recht auf einen gemeindenahen und barrierefreien Zugang zum Gesundheitssystem! Menschen mit intellektuellen Behinderungen ist eine besonders häufig vernachlässigte Gruppe. Es braucht Barrierefreiheit in Arztpraxen, Krankenhäusern, bei Informationen und Personal sowie Gesundheitskompetenz für Menschen mit intellektuellen Behinderungen.

Gemeinsam für eine Verbesserung der Gesundheitssituation und -prävention

Bei der Tagung kamen ExpertInnen und Menschen mit intellektuellen Behinderungen zusammen und tauschten sich über die derzeitige Situation von Menschen mit intellektuellen Behinderungen im Gesundheitssystem aus.

Selbstvertreter Andreas Zehetner forderte vehement Informationen und Material in Leichter Sprache im Gesundheitswesen. Er war selbst vor Ort und fasst die Tagung für euch zusammen:

Bericht und Zusammenfassung der Gesundheitstagung von Selbstvertreter Andreas Zehetner

 

Die Vertreterin der Angehörigen Friederike Pospischil plädierte für eine Gesundheitsassistenz, die Menschen im Gesundheitssystem kommunikativ und informativ begleitet.

 

 

Experte Matthias Schmidt-Ohlemann ist Facharzt und Vorsitzender der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation. Er setzt sich für Barrierefreiheit im Gesundheitswesen ein.

Das hat er dazu zu sagen:

Soziologe an der Universität Wien und an der Gesundheit Österreich GmbH Jürgen M. Pelikan stellte an der Gesundheitstagung die Frage: „Inwiefern ist mangelnde Gesundheitskompetenz eine Herausforderung für das Österreichische Gesundheitssystem?“
Was ist Gesundheitskompetenz überhaupt? Wie gut ist diese in Österreich?

Das und mehr gibt es hier zum Nachlesen:

Workshops und Arbeitsgruppen

Es gab zahlreiche Workshops und Arbeitsgruppen, die sich den Themen Gesundheit und älteren Menschen, Erwachsenenschutzgesetz, Ausbildungen, Sport, gesunde Ernährung, Krankenhäuser, Kommunikation und vielem mehr widmeten.

Einen Überblick über die Workshops findet ihr auf unsere Broschüre: Fachtagung_Gesundheit ohne Barrieren_Broschüre

Abschließende Podiumsdiskussion

In den Workshops, Arbeitsgruppen und bei den Kurzvorträgen haben Expertinnen und Experten und Teilnehmende wichtige Punkte genannt, um das Gesundheitssystem in Österreich zu verbessern und Gesundheitskompetenz zu fördern.

Am Ende der Tagung wurden bei einer Podiumsdiskussion noch abschließende Fragen an unsere Gäste und Podiumsgäste gestellt: Was brauchen wir für eine gute Gesundheitstagung für Menschen mit intellektuellen Behinderungen? Welche Probleme gibt es?

Beantwortet wurden die Fragen von: Herwig Ostermann (Gesundheit Österreich GmbH), Johannes Gregoritsch (Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger), Hanns Kratzer (Peri Consulting), Beate Wimmer-Puchinger (Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP)) und Matthias Schmidt-Ohlemann (Facharzt und Vorsitzender der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation).

Eine Zusammenfassung der Podiumsdiskussion gibt es hier: Podiumsdiskussion

Ein Memorandum ist nun in Entstehung

Die Vorschläge wurden gesammelt und werden weiter von der Lebenshilfe verarbeitet. Es ist uns ein Anliegen eure Bedürfnisse nach außen zu tragen und hörbar zu machen!

Aus diesem Grund ist ein Memorandum bereits in Entstehung. Ein Memorandum listet konkrete Schritte zur Verbesserung der Gesundheitskompetenz und –förderung. Es wird dann Politikerinnen und Politikern und betroffenen Einrichtungen überreicht.

Lebenshilfe-Präsident Germain Weber dazu: „Mit dem Memorandum, welches die Ergebnisse der Tagung enthält, werden die Wege zu einer Gesundheitskompetenz ohne Barrieren aufgezeigt. Gleichzeitig werden die Verantwortlichen ermutigt diese Wege nun zu beschreiten.“

 

Weitere Dokumente:

 

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