Ich habe meinen perfekten Job gefunden.

Drei Frauen stehen zusammen und lächeln in einem mit Osterpralinen, Hasenfiguren und anderen verpackten Waren dekorierten Gang eines Lebensmittelgeschäfts. Zwei von ihnen tragen schwarze Uniformen mit Reißverschluss, eine trägt einen beigen Blazer und einen Schal.

Isabella Messner arbeitet heute bei BILLA in Völkermarkt. Sie hat sich verändert, Sie ist selbstbewusster, unabhängiger und glücklicher geworden. Ihr Weg dorthin ist ein Beispiel dafür, wie inklusive Beschäftigung gelingen kann.

Isabelle Messner ist 30 Jahre alt und hat lange Zeit in einer Werkstätte für Ton- und Schleifproduktion gearbeitet. Heute steht sie hinter dem Regal des BILLA Supermarkts in Völkermarkt und strahlt. „Ich habe meinen perfekten Job gefunden“, sagt sie. Und sie meint es so.

Der Weg in den ersten Arbeitsmarkt

Möglich wurde dieser Schritt durch das Projekt 27 der Lebenshilfe Kärnten, ein Angebot, das Menschen mit intellektuellen Behinderungen dabei begleitet, einen Platz im regulären Arbeitsleben zu finden. Isabella Messner startete mit einem Praktikum, das Filialleiterin Roswitha Botthof von Anfang an offen und engagiert mitgestaltete.

Wichtig war für Isabella Messner vor allem eines: die Sicherheit, bei Bedarf in die Werkstätte zurückkehren zu können. Diese Sicherheit hat ihr den Mut gegeben, voranzugehen. Job-Trainerin Claudia Kopp von Projekt 27 begleitete sie in der Einschulungsphase intensiv und bringt es auf den Punkt: „Umso enger die Begleitung am Anfang ist, umso leichter tun sie sich dann.“

Ein Jahr danach: eine neue Isabella

Heute ist Isabella seit einem Jahr fix angestellt und ein integraler Teil des Teams. Wer sie kennenlernt, erlebt eine selbstsichere, unabhängige Frau mit Tatendrang. Sie verdient ihr eigenes Gehalt und kann sich kaufen, was sie möchte.

„Probiert es. Arbeitet mit Menschen mit Behinderungen zusammen. Fangt klein an. Die Menschen sind eine echte Bereicherung für uns.“ Roswitha Botthof, Filialleiterin BILLA Völkermarkt

Was Unternehmen gewinnen

Isabella Messners Geschichte zeigt: Inklusive Beschäftigung braucht Mut und Unterstützung, aber zahlt sich aus. Nicht nur für die Mitarbeiter*innen selbst, sondern auch für die Unternehmen, die sich öffnen. Das Team bei BILLA Völkermarkt hat Isabella Messner herzlich aufgenommen. Sie kennt die Abläufe, sie versteht, was gebraucht wird und sie ist aus dem Alltag des Betriebs nicht mehr wegzudenken.

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